Updates zu Notfunknetzen in Mittelamerika

Updates zu Notfunknetzen in Mittelamerika

Das Erdbeben der Stärke 7,1 in Mexiko, das viele Gebäude zusammenbrechen ließ und mehr als 250 Personen getötet hat, plus der Hurrikan Maria, der durch eine Reihe von karibischen Staaten gefegt ist, haben die Notfunkfrequenzen mit Koordination und Verkehr belegt. Über Netzwerke, die nicht in den betroffenen Regionen sind, insbesondere die Columbia Amateur Radio League (LCRA) und die USA werden Informationen über Verwandte auf den karibischen Inseln gesucht.

Es gibt laufend Berichte vom Hurrikan Maria, einem Sturm der Kategorie 5, der Puerto Rico, Dominica und Turks und Caicos getroffen hatte. LCRA benutzt die Frequenz 7117 kHz in SSB und 7085 kHz für digitale Modi sowie den Echolink-Konferenzraum COL_LCRA. Die Amateur Radio League von Cali’s, HK5VD, unterstützt unter der Leitung von Juan Manuel Yanguas, HK5AKN, den LCRA-Notfunk-Koordinator. Das nationale VHF-Repeater System von Kolumbien ist ebenfalls als letzter Verbindungspunkt involviert, um Familien wieder zusammen zu bringen, die durch den Hurrikan und seine Nachwirkungen getrennt wurden. Die ARRL hatte ebenfalls die normale Nutzung der Hiram Percy Maxim Memorial Station W1AW für Freitagabend, den 22. September ausgesetzt, um den von Puerto Rico kommenden Sozialverkehr („Health and Welfare“) zu unterstützen. Auf der Frequenz 14265 kHz, die von dem Netz der Heilsarmee (SATERN) benutzt wird. Auf anderen Frequenzen gibt es ähnliche Aktivitäten, weil verzweifelte Leute versuchen, ihre Angehörigen zu erreichen. Währenddessen hat Cesar Pio Santos, HR2P, Notfunk-Koordinator der IARU-Region 2 berichtet, dass Funkamateure Rettungsgruppen und Behörden mit Hilfskoordination und Kommunikation unterstützen. Typisch für die Freiwilligenarbeit in Mexiko ist, dass Jesus, XE2JTC, und Octavio, XE2JUM, zusammen mit andern in Geländefahrzeugen mit „hydraulischen“ Geräten unterwegs waren, um medizinische Hilfe zu leisten. Behörden in allen betroffenen Gebieten sagen, dass die Aufräumarbeiten andauern und für lange Zeit fortgesetzt werden. Darüber berichtet Jim Linton, VK3PC, Chairman des IARU-Region 3 Disaster Communications Committee (Übersetzung: Mike Becker, DJ9OZ).

 

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Erster DL-weiter Notfunkfieldday in Fulda

Erster DL-weiter Notfunkfieldday in Fulda

Vom 29. September bis 3. Oktober findet in Fulda, Ernst-Barlach-Str. 10 – Nähe Messegelände Fulda-Galerie und ehe. Tower – der erste deutschlandweite Notfunkfieldday statt. Die Koordinaten lauten: 50°32.56'N 9°38.25' E, Locator: JO40TN. Funkamateure aus ganz Deutschland kommen mit ihrem Amateurfunkequipment nach Fulda nicht nur, um den Amateurfunk zu betreiben, sondern auch zu zeigen, was man in einem Notfall, z.B. bei einem längeren Stromausfall, tun kann.

Einige Funkamateure haben sich speziell auf solche „Blackouts“ vorbereitet und möchten ihre Technik und Möglichkeiten während der fünf Tage im osthessischen Fulda bei diesem „Notfunkfieldday“ der Öffentlichkeit vorführen. Hauptveranstaltungstag ist der 1. Oktober (Sonntag), an dem auch das 70-jährige Jubiläum des OV Fulda gefeiert werden soll und an dem es für die Besucher Essen und Trinken, einen Funkflohmarkt, Vorträge, Ausstellungen, weltweiten Funkverkehr und eine Notfunkübung in Osthessen geben soll, die man von dort live mitverfolgen kann. Zur Einweisung ist man auf dem Fulda-Relais DBØUE auf 145,6375 MHz sowie Wasserkuppe DBØWAS auf 438,950 MHz QRV.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

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